#aufdieMütz

Moin,

ein herzliches Willkommen zu meiner #aufdieMütz Woche.

Die ganze Woche habe ich täglich auf Instagram, FB und Pinterest meine neuen Mützen vorgestellt. Heute gebe ich Euch nochmal eine Zusammenfassung aller Mützen, Schnitte, Passform und Stoffe. #aufdieMütz



Warum braucht man so viele Mützen????

Mmmmmh, also das war absolut nicht so geplant. Mein Plan war es mir eine zusätzliche Mütze zunähen. Bis dato hatte ich nur eine hellgraue Mütze., die eigentlich zu Allem passt und mir gut steht. Allerdings ist eine Mütze etwas wenig, besonders wenn man, wie ich die Mütze ständig in Jackentaschen, Handtaschen, im Auto oder sonst wo versteckt. Also der Plan stand, eine Mütze sollte es werden. Ran an den Computer und schauen, was für Schnittmuster es gibt. Ich wollte einfach nur schnell etwas nähen und mir jetzt nicht die Mühe machen und einen eigenen Schnitt entwerfen. Schnell waren die drei Favoriten ausgemacht bzw. habe ich mich für einen Schnitt entschieden. Mütze Nummer eins ist die mittelblaue aus glatter Bündchenware mit einem Umschlag. Mein Logo habe ich einfach aufgebügelt (mehr zu den Bügeletikett findest du hier).

Die Bündchenware ist wirklich sehr weich und toll zu tragen. Allerdings missfällt mir am Schnitt (TheCouture Hipsterbeanie), dass die Beanie sehr lang ist und somit viel Stoff am Hinterkopf hängt und die Abnäher stehen wie zwei Hörnchen ab. Um die Mütze trotzdem zu tragen, habe ich dann Änderungen an der Mütze vorgenommen. Das ist natürlich alles individuell, mein persönlicher Geschmack, also ich möchte hier keinen Schnitt schlecht reden, sondern nur zu meinem Kopf bzw Geschmack passt es nicht.



Anstelle mir nun einen eigenen Schnitt für meinen Kopf zu erstellen oder das andere Schnittteil umzuändern, habe ich mir einen anderen Schnitt rausgesucht. Diesmal die Beanie von HamburgerLiebe, die hatte ich noch im Vorrat, da ich sie für meinem Sohn genäht hatte. manchmal scheue ich die Arbeit und mache mir viel mehr Also nähte ich die nächste Mütze. Diesmal habe ich einen Sommerjersey von Dreskowa vernäht und natürlich der obligatorische Logoplot. Der Jersey ist relativ fest, somit ist sie etwas eng … nicht zu eng, aber eben nicht so locker, wie in meiner Ideal-Mützen-Vorstellung. Ich muss echt manchmal über meinen inneren Monk lachen, aber so Kleinigkeiten machen eben den Unterschied zwischen wird getragen oder wandert aus dem Wäschekorb gleich wieder auf meinen Kopf. Zumindest die sie so eng, dass der Umschlag unangenehm wäre. Ihr wisst was kommt oder?


Richtig , noch eine Mütze. Mich hat der Ehrgeiz gepackt und ich möchte nun endlich eine tolle Mütze haben. Also habe ich den Schnitt so verändert, dass er für mich passen sollte. In der Länge etwas gekürzt, die Rundungen weicher gemacht, die Abnäher verlegt, so dass ich nicht mehr wie Einhorn aussehe. Warum habe ich dann mehr als drei Mützen genäht? Stoffreste habe ich nun wirklich noch genügend hier, also erstmal einen Test wagen. Sommerjersey und passendes Bündchen von Dreskowa, denn die Version mit Bündchen finde ich schon sehr cool, da sie aussieht wie gestrickt. (Ihr wisst schon , so ungefääähr). Aber auch hier, dass Bündchen müsste etwas schmaler, dann wäre sie tatsächlich meine Idealmütze für richtig kalte Tage. Denn die ist ordentlich warm.


Manch einer würde nun die Mütze auftrennen und verändern. Aber wisst Ihr was? Die passt und ich werde sie definitiv tragen und ich bin doppelt so schnell mit Zuschnitt und dem Nähen einer Neuen. Außerdem kann ich da meine Änderungen gleich vornehmen. So los geht es … da fällt mir ein, die sind bislang alle ziemlich warm und ich brauche doch noch eine die für wärme Tage ist. Jetzt kommt der Deckfehler urrrggggsss Ja als Schnittkonstrukteurin sollte man eigentlich immer vor Augen haben, dass die Materialwahl und Dehnungseigenschaften entscheidend für das Nähergebnis und die Passform sind. Aber sowas kann ich auch mal ausblenden oder ich habe so schnell zugeschnitten, dass ich erst beim Probetragen darüber nachgedacht hab. Diesmal einen Singlejersey in mintgrün, passt wunderbar, kann ich mit Umschlag oder auch so tragen. Aber wenn ich eine Mütze aus Bündchenware möchte, sollte ich sie etwas schmaler zuschneiden. Das habe ich mir gleich rot markiert, sonst ist es wieder aus Sinn.

Last but not Least Einen letzten Versuch wollte ich noch starten, aber dann ist es auch echt gut mit Mützen für dieses Jahr. Das ist ein Bio-Singlejersey von Stoff&Stil, leicht meliertes altrosa. Mit Umschlag und Plot, nicht zu warm und nicht zu kalt, kein Hörnchen und nicht zu viel Stoff am Hinterkopf. Der Schnitt ist abgelegt und wird im nächsten Winter bestimmt wieder verwendet. Habt Ihr einen tollen Mützenschnitt? Ich hab meinen definitiv nun gefunden, war nicht der schnelle Weg, aber auf Umwegen sieht man eben mehr oder hat den Schrank voller Mützen.


Das war meine #aufdieMütz Woche, es hat mir echt Freude gemacht und so schnelle, kleine Nähprojekte haben auch Ihre Vorteile. Man hat gleich das Gefühl, dass man total viel genäht hat und jedes Outfit erstrahlt neu, was so eine Mütze im Winter eben ausmacht. Denn man darf nicht vergessen, wenn wir die Jacke anziehen , sieht man nicht mehr viel von unserer Kleidung, da kommt einen Mütze groß raus. Alle Mützen habe ich bewusst auf meinen Farbtyp abgestimmt und auch wenn alle Farben mir stehen, hab ich einen Favorit. Psssst es ist die blaue Mütze.


Eure Simone



#mütze #damen #beanie #nähen

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