Ich habe lange zu dem Team #Stoffsammlerin gezählt, kein Ausflug ohne einen Abstecher in einen Stoffladen und dem entsprechend auch sehr viele Stoffe zu Hause gelagert.

Teilweise habe ich Stoffe erst 2 Jahre später vernäht und dann stand ich blöd da, wenn ich von dem Stoff gerne noch etwas nachbestellt hätte.

Denn ich wusste nicht mehr, wo gekauft, welcher Hersteller, Materialzusammensetzung, Preis, Waschempfehlung?

Oder der Stoff ist beim Waschen sehr ausgeblutet oder extrem eingegangen und ich würde mich gerne an den Hersteller wenden.

Oder ich habe etwas genäht und zeige es im meinem Nähblog und werde gefragt, wo denn der Stoff her sei?

Durchblick im Stoffschrank

Also musste ein schnelles und leicht umzusetzendes System her, wie ich meine Stoffe katalogisieren kann. 

Ich mache es so, dass wenn ich Online Stofflieferungen erhalte, noch vor der ersten Wäsche schneide ich ein

ca 6cm x 6cm großes Stück von Stoff ab und hefte dieses auf ein A4 Blatt. Bei Online-Stofflieferungen sind meistens Aufkleber von Lieferanten mit Daten zu den Stoffen auf dem Stoff, diese klebe ich mit auf das A4 Blatt und notiere mir die wichtigsten Daten.

Hersteller, Verkäufer, Preis, Menge, Materialzusammensetzung, Waschempfehlung, Datum, Stoffserie/Name, Artikelnr.

Diese Blatt kommt dann in einen Ordner. So kann ich jederzeit später darauf zugreifen. Und habe sogar ein Referenzstück, um zu schauen, wie sich der Stoff nach mehreren Wäschen verändert. 

Ich habe mir auch ganz einfache Wäsche-Etiketten bestellt, einmal Größe und einmal Gradzahl zum Waschen, diese nähe ich dann in ein neues Nähstück.

Stoffe zu Hause auf engen Raum richtig lagern, ist nicht ganz so einfach. Am Besten lagert man Stoffe gerollt, da jeder Knick auch Schaden am Stoff verursachen kann. Ich falte den Stoff und sehe zu, dass ich ihn zeitnah vernähe. Kunstleder rolle ich auf eine Pappe. Sowohl meine Stoffe als auch mein Nähgarn, sind in geschlossenen Schrank gelagert. Denn die Sonne lässt die Farben schnell verblassen.

Stoffe/Garn richtig lagern